openSUSE hat den ersten Meilenstein der nächsten Version 11.4 veröffentlicht. openSUSE 11.4 soll im März 2011 fertig sein. Der erste von von sechs geplanten Meilensteinen bringt mehrere Updates und ein neues Backend für die Paketverwaltung Zypper mit. Das neue Backend für Zypper soll die Downloads stark beschleunigen, indem es das Herunterladen vereinheitlicht und parallelisiert. Weitere [...]
Mittwoch
01. September 2010
Sirko Kemter: Enlightenment, die ewige Suche nach der Erleuchtung
@ 05:23 UTCmember
Als ich die Übersicht über die Home Theater PC geschrieben habe, habe ich auch über GeeXboX 2.0 und die Entwicklung Enna berichtet. Enna setzt auf die EFL (Enlightenment Foundations Libraries) vom Enlightenment Projekt. Über den Windowmanager für den diese Bibliotheken eigentlich entwickelt werden, habe ich vor langer Zeit einmal geschrieben, dass war Anfang 2007. Damals war E17 wie der Enlightenment-Desktop auch kurz genannt wird relativ frisch, E17 ist allerdings die in der Entwicklung befindliche Version dieses Desktop Enviroment. Mit den EFL soll ein flexibler und dennoch mächtiger als auch einfach zu verwendenden Satz von Werkzeugen geschaffen werden. Die Bibliotheken werden portabel und optimiert gehalten, damit sie sogar auf Geräten wie PDAs oder ähnlichem funktionieren.
Kurz nach dem vor rund 3 Jahren ein kurzer E17-Boom herrschte gab es natürlich auch eine ebuntu-Distribution, die hat allerdings schon zum zweitenmal den Namen gewechselt, Geubuntu und heute openGEU. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Distributionen, die auf Enlightenment als Default-Desktop setzen, zum Beispiel gOS, welches ebenfalls auf Ubuntu/Debian basiert. Fürs ein einfaches Testen von Enlightenment gibt es eine Live-Distribution - Elive genannt. Ich habe einen wirklich nur sehr kurzen Blick auf openGEU geworfen. openGEU stammt aus Italien, was man an den klangvollen Releasnamen unschwer erkennen kann und versucht die Power von Gnome mit dem Eyecandy von E17 zu verbinden. Die Version 9.10 Codename “Quarto di Luna” war derzeit nicht verfügbar und so habe ich einen kurzen Blick auf die Version 8.10. “Luna Serena” geworfen, welche am 16. März 2009 erschienen ist.
Die Installation unterscheidet sich überhaupt nicht von dem eines normalen Ubuntu, im Installer ist sogar noch bei der Partiotionierung “ubuntu” erhalten geblieben. Nach der Installation die wirklich zügig von statten geht und einem Reboot wird man bereits von einem optisch gelungenen Loginmanager begrüßt.
Dank eva der entsprechenden Bibliothek kann man auch ohne entsprechende Hardware 3D Effekte genißen und das ganze läuft rasch und flott. Einige Dinge gibt es noch, so benutzt man Thunar aus XFCE als Dateimanager, verzichtet auch auf das schwergewichtige OpenOffice und bringt stattdessen Abiword und Gnumeric zum Einsatz und als Mailclient setzt man auf Clawsmail. Und so sieht das Ganze aus.
Die aktuell stabile Version von Enlightenment ist immer noch E16 und dieser ist derzeit beim Stand von 0.16.8.15 welcher am 5. Januar 2009 released wurde. Eigentlich wurde E17 bereits im April 2009 kurzeitig eingefroren und man rechnete im September mit einem Release eines stabilen E17, siehe auch die damalige Meldung bei pro-linux.
Die stabile Version des Enlightenment ist auf openSUSE oder Ubuntu schnell installiert
sudo apt-get install e16
zypper install e16
Beim Ubuntu-System hatte ich allerdings nachher Probleme eine reine Gnome-Session zu starten. Der Windowmanager wurde einfach mit e16 ersetzt, nicht die feine englische.
gconftool -s /desktop/gnome/session/required_components/windowmanager metacity -t string
Bringt einem das Gewohnte in der Desktopumgebung zurück. Dem war aber nicht genug, eigentlich wollte ich mir ja E17 anschauen. openSUSE User finden ein entsprechendes Paket mit …
Sebastian Siebert: openSUSE 11.3 – KDE SC 4.5.1
@ 04:30 UTCmember
KDE SC 4.5.1 wurde veröffentlicht und die Pakete stehen zum Download für openSUSE bereit. Ausserdem wird empfohlen, wie auch in der Ankündigung auf kde.org, auf KDE 4.5.1 zu aktualisieren.
Folgende Fehler wurden in KDE 4.5.1 hauptsächlich behoben:
- Stabilitätsprobleme bei einigen Plattform-Komponenten wurde behoben, insbesondere in dem neuen Shared Data Cache, in KHTML und in KNewStuff
- Verbesserung der Ergonomie beim Verschieben der Applets innerhalb der Plasma-Panels
- Die Erfassung von UPnP-Geräten im Netzwerk:/ KIO-Slave wurde behoben
- Ein Regressionsfehler in KWin dem Fenster- und Compositing-Manager wurde behoben, dass die Desktop-Effekte unterbunden hat.
- Das Wetter- und News-Applets können jetzt ihre Daten korrekt aktualisieren, sobald das Netzwerk wieder verfügbar ist.
In folgenden Komponenten wurden weitere Fehler behoben:
- kdelibs (kdecore, kdeui, kio, KHTML, KNewStuff, libplasma
- kdebase (dolphin, network:/ kio-slave, kwin, Plasma workspaces)
- kdeutils (Ark, KGpg)
- kdeplasma-addons (Comic Applet)
- kdenetwork (KGet, Kopete)
- kdegraphics (Okular)
- kdeedu (Marble, KGeography)
Changelog: KDE SC 4.5.1
Wichtiger Hinweis:
Wer bereits nach der unten beschriebenen Anleitung das Repo http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Distro:/Factory/openSUSE_11.3/ eingebunden und aktiviert hat, braucht lediglich nur ein Update per YaST oder zypper durchzuführen:
zypper up
Für alle anderen, die das Repo noch nicht eingebunden haben, empfehle ich die folgende Anleitung.
Installation:
- YaST2 starten.
- Im Menü Konfiguration -> Repositories aufrufen.
- Auf Hinzufügen klicken.
- “URL angeben” wählen und auf Weiter klicken.
- Repository-Name eingeben: KDE 4.5.x
- URL des KDE-Repo für openSUSE 11.3 eingeben: http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Distro:/Factory/openSUSE_11.3/
- Auf Weiter klicken.
- Das erstellte Repository “KDE 4.5.x” auswählen und die Priorität auf z.B. 50 ändern.
- Auf Okay klicken, um die Verwaltung der Software-Repository zu schließen. Ggfs. den GPG-Schlüssel vom Repo importieren.
- In YaST2 dann auf Anzeigen -> Installationsquellen bzw. auf den offenen Tab Installationsquellen klicken.
- Auf der linken Seite das “KDE 4.5.x”-Repo auswählen.
- Im blauen Textfeld auf Switch system packages klicken.
- Abschließend auf Akzeptieren klicken. Sollte ein Dialogfenster bezüglich des NetworkManager auftauchen, so handelt es sich um ein veraltetes Package (Sprachdatei) und kann gelöscht werden. Das Pendant zum gelöschten Package wird dennoch installiert.
- Rechner neustarten und KDE 4.5.1 genießen.
Have a lot of fun!
Dienstag
31. August 2010
Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet. openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.5 Im Oktober 2009 habe ich schon mal einen Artikel über kshowmail veröffentlicht. Als dann KDE 4 erschien war das für KDE 3.x entwickelte kshowmail nur noch begrenzt bzw gar nicht mehr einsetzbar. Im Juli 2010 [...]
Sirko Kemter: Btrfs - future of Linux file systems
@ 09:14 UTCmember
Mit openSUSE 11.3 wurde erstmals btrfs in den Installer integriert und openSUSE ist damit die erste Distribution, bei der sich bereits bei der Installation auf das neue Dateisystem setzen läßt. Grund genug sich das einmal anzuschauen.
Btrfs stammt aus der Feder von Chris Mason und wurde ursprünglich von Oracle als Linux-Filesystem entwickelt. Seit Kernel 2.6.29 ist Btrfs ein offiziell unterstütztes Linux-Dateisystem. Btrfs wird wahrscheinlich auf lange Sicht ext4 ersetzen und ist das Standard-Filesystem von MeeGo. Btrfs bietet ähnliche Funktionalitäten, wie das ursprünglich von Sun entwickelte ZFS darunter integriertes RAID, ein Subvolume und Snapshots. Wobei allerdings RAID 5 und 6 Funktionen bisher nicht implementiert sind.
Gegenüber herkömmlichen Hard- oder Software-RAID beitet das RAID-Subsystem von Btrfs allerdings den Vorteil, dass zwischen belegten und freien Datenblöcken unterschieden werden kann. Das kann bei Wiederherstellungen enorme Zeitersparnis bedeuten. Der wesentliche Unterschied zwischen ZFS und Btrfs ist meiner Ansicht nach weniger technischer Natur (wenn man von Stabilität und Entwicklungstand absieht) sondern eher die Lizenz während ZFS unter der CDDL steht und damit wohl nicht Eingang in den Linuxkernel finden wird, wird btrfs unter der GPL entwickelt.
Mit der aktuellen Ubuntu-Version Lucid Lynx läßt sich btrfs auch einsetzen, dafür muss man allerdings das entsprechende Kernelmodul nachladen und die Dateisystemwerkzeuge nachinstallieren.
Als erstes Grub kann derzeit nicht von btrfs-Partitionen booten. Daher sollte man über eine eigene Boot-Partition verfügen. Auf einem Ubuntu läßt sich Btrfs ganz einfach nachinstallieren, zuerst die Btrfs-Werkzeuge installieren.
sudo apt-get install btrfs-tools
Bei openSUSE findet man diese Werkzeuge im Paket btrfsprogs und installiert sie mit dem Aufruf
zypper install btrfsprogs
Am einfachsten geht es mit dem btrfs-convert Werkzeug eine Ext-Partition in eine btrfs-Partiotion zu konvertieren. Dazu darf die entsprechende Partiotion nicht gemountet sein.
sudo btrfs-convert /dev/sda7
Neben btrfs-convert enthalten die btrfs-tools: btrfsck, btrfs-debug-tree, btrfs-image, btrfs-show, btrfstune, btrfs-vol und btrfsctl. Mit btrfsctl können zum Beispiel eintsprechende Snapshots des Filesystemes angelegt werden, dass geht ganz einfach.
sudo btrfsctl -s NamedesSnapshot Volume/Tree
Die entsprechenden Snapshots sind platzsparend, da sie inkrementell angelegt werden, dass heißt nur die Veränderungen des Dateisystemes werden. Man sollte also direkt nach der Installation einen ersten Snapshot anlegen. Das Werkzeug btrfsctl ist allerdings veraltet und wird in Zukunft durch btrfs als Kommando ersetzt.
Auch Fedora unterstützt seit Version 11 btrfs. Btrfs auf Fedora zu installieren glich für mich einem kleinem Abenteuer. Irgendwo hatte ich gelesen, dass mit dem richtigem Bootparameter, Btrfs als Option in Anaconda zur Verfügung stehen würde, das kam mir gleich spanisch vor. Das hat auch nicht geklappt. Also habe ich das Kernelmodul von Hand geladen und die Btrfs-progs mit Yum nachinstalliert. Mein Plan war eine entsprechende Partition mit mkfs.btrfs zu formatieren und dann anschließen darauf zu installieren. Da wurde ich aber schnell eines besseren belehrt.
Eine normale Installation mit Ext4 als Dateisystem schlägt aber derzeit bei mir stetig fehl, dass könnte daran liegen, dass VirtualBox mit Ext4 Dateisystemen auf dem Host einige …
Montag
30. August 2010
Die 138. Ausgabe der openSUSE Wochenschau ist veröffentlicht. Das Team der deutschen Ausgabe der Wochenschau hat wieder interessante Neuigkeiten rund um openSUSE und Linux für euch zusammengetragen. In dieser Ausgabe: DE-Wiki Team sucht dringend Hilfe Neues aus dem openSUSE Forum Tipps & Tricks für Desktopanwender, z.Bsp. BleachBit – Ein Tool zum Aufräumen des Linux System [...]
Sebastian Siebert: openSUSE 11.3 – Aufräumarbeit nach einem Upgrade von openSUSE
@ 05:00 UTCmember
Heute mal aus der Rubrik “Tipps und Tricks”. Habt ihr schon mal daran gedacht, dass nach einem Upgrade noch Altlasten von openSUSE 11.2 auf eurem openSUSE 11.3-System vorhanden sein können? Wenn nicht, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt das System aufzuräumen.
Man kann sich sehr einfach eine sortierte Liste (mittels RPM, grep und sort) über vorhandene “openSUSE 11.2″-Pakete in der Konsole ausgeben lassen:
rpm -qa --qf '%{name}-%{version}-%{release} -> %{distribution}\n' | grep -i -E 'openSUSE[_|-| ]11.2' | sort
Diese Liste zeigt teilweise auch das Repo der installierten Paketen an und man kann so die Pakete im OBS lokalisieren und erneut aktualisieren. Sobald man das erledigt hat, kann man nun die restlichen “openSUSE 11.2″-Pakete entfernen, die man bisher gar nicht auflösen konnte bzw. mit dem gleichen Paketnamen bereits eine neuere Version unter openSUSE 11.3 installiert wurde.
Wenn man ein Upgrade bzw. ein Update von openSUSE hinter sich hat, sollte man sich auch nach neueren Konfigurationsdateien umschauen, die aus logischen Gründen nicht ersetzt wurden (der Zweck ist, dass der laufende Betrieb nach der Installation nicht gestört werden darf und daher die Änderungen von Hand erledigt werden muss):
find /etc -iname "*.rpmnew"
Sind in der o.g. Liste einige Dateien vorhanden, die mit “rpmnew” enden, so sollte man die Konfiguration von der älteren Datei in die neue Datei übertragen. Anschließend löscht man die ältere Datei und benennt die neuere Datei in den Namen der älteren Datei um (also ohne .rpmnew).
Beispiel:
/etc/php5/apache/php.ini <= ältere Datei
/etc/php5/apache/php.ini.rpmnew <= neue Datei
Optional: Unterschiede der Konfiguration anzeigen lassen:
diff -rup /etc/php5/apache/php.ini /etc/php5/apache/php.ini.rpmnew
Konfiguration manuell übertragen. Nachtrag: Die beiden Dateien sollten zur Bearbeitung (root-Rechte) mit einem Editor geöffnet werden und die jeweilige Konfigurationen rüberkopieren. Hat man hier keine Einstellung vorgenommen, kann man zum nächsten Schritt übergehen.
/etc/php5/apache/php.ini => /etc/php5/apache/php.ini.rpmnew
Abschließend die ältere Datei löschen und die neuere Datei umbenennen:
rm /etc/php5/apache/php.ini mv /etc/php5/apache/php.ini.rpmnew /etc/php5/apache/php.ini
oder noch kürzer
mv -f /etc/php5/apache/php.ini{.rpmnew,}
Viel Spaß beim Aufräumen.
Freitag
27. August 2010
Sirko Kemter: FrOSCon 2010
@ 12:14 UTCmember
Es ist nun fast schon wieder eine Woche her, dass die FrOSCon mit ihrer fünften Auflage über die Bühne ging. Zeit auch in deutsch einen kleinen Bericht zu schreiben. Auch wenn andere die FrOSCon und andere deutsche Linuxveranstaltungen mittlerweile für irrelevant halten, die FrOSCon hat wieder einen Heidenspaß gemacht.
Veranstaltungen beginnen, wie nahzu immer (ausser das Heimspiel) immer mit der Anreise und in diesem Jahr hatten wir auch Glück, erstens sind wir fast pünktlich gestartet (nur mit 2h Verspätung) und wir hatten keinen Stau, wie im vergangenen Jahr und waren also pünktlich 19.00 Uhr in Sankt Augustin. Dieses Jahr war openSUSE mit wesentlich mehr Leuten auf der FrOSCon vertreten, der Hintergrund ist folgender die FrOSCon ist mehr Entwicklerorientiert und die Masse der Besucher befinden sich einfach in den Vorträgen oder in den Projekträumen und Dev-Rooms. Das hat ja auch Unki in seinem kurzem Bericht geschrieben. Der Stand von Ubuntu hatte wirklich wenig Besuch, bei uns sah es am Samstag zumindest so aus, dass Thomas vor lauter Fragen beantworten nicht zum aufsetzen des Präsentationscluster gekommen ist. Am Sonntag herrschte bis auf wenige Fragen dann Ruhe. Vom Vortragsprogramm hab ich trotzdem nichts gesehen, ausser ein wenig auf dem Livestream.

Bereits nach dem LinuxTag habe ich angestrengt, dass openSUSE eben nicht nur mit einem Stand vertreten ist sondern auch einen Dev-Room bestreitet. Die Entscheidung das zu tun fiel relativ schnell, dann ging es nur noch darum was mit dem entsprechendem Raum anfangen. Ich hätte mir mehr Workshopprogramm mit OBS, Kiwi und all den Wrkzeugen, die unser Projekt für Entwickler bietet gewünscht, aber die Boosters entschieden wirklich den Dev-Room für eine Hackingsession zu nutzen und haben darain an elgg als Basis für openSUSE Connect gearbeitet. Will Stephenson hat darüber auf Lizards [1 und 2, in englisch] auch zwei kleine Berichte geschrieben.
Da wir alles in allem 17 Personen waren, habe ich im Siegburger Brauhaus einen Tisch reservieren lassen, leider hat es dieses Mal die Boosters mit dem Stau erwischt und so sind wir stattdessen zum Chinesen in Sankt Augustin gegangen. Später hat sich auch ein gewisser John Maddog Hall zu uns gesellt. Am Samstag Abend gab es dann wieder die obligatorische Barbecueparty im Innenhof der Hochschule und neben jeder Menge Kölsch gab es dieses Mal auch einige Quadratmeter süßen Kuchen zu verspulen.
Die FrOSCon meldet 1500 Besucher und die waren auch da aber leider nur in den Mittagspausen in der Mensa, so dass relative Ruhe und wenig Besucherandrang an den Projektständen herrschte. Das ist aber in Ordnung. Die Boosters jedenfalls haben im Dev-Room einige Fortschritte gemacht und Connect wird wohl in Kürze wieder online gehen. Und wir werden wohl auch 2011 auf der FrOSCon vertreten sein.
Donnerstag
26. August 2010
AMD hat seinen Grafiktreiber ATI Catalyst in der Version 10.8 für Linux freigegeben. Neu ist vor allem eine vollständige Unterstützung für OpenGL ES 2.0, das hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Browser ermöglicht. Weitere Neuerungen sind zusätzliche Qualitätseinstellungsoptionen für die Videowiedergabe. Dadurch kann man die verbesserten Standardeinstellungen durch Anwählen einer Checkbox im Catalyst Control Center auch für Internet-Videos [...]
openSUSE-lernen.de: openSUSE 11.3 auf KDE SC 4.5 upgraden
@ 20:13 UTC
Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet. openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.4.4 openSUSE 11.3 bringt standardmäßig KDE SC 4.4.4 mit. Inzwischen hat das KDE Projekt aber die Version 4.5 der Desktop-Umgebung veröffentlicht, welche so einige Verbesserungen und auch neue Features mitbringt. An der Performance und der Stabilität [...]
Sirko Kemter: Nun zwitschert Turpial auch auf Deutsch
@ 16:28 UTCmember
Mich ärgert nach wie vor die Tatsache, das Gwibber nun unbedingt den Gnome-Keyring verlangt, was nach sich zieht ein ganzes Gnome installieren zu müssen, was nicht im Sinne des Erfinders ist, wenn man eine schlanke OpenBox oder ähnliche Desktopumgebungen nutzen möchte. Die Entwicklung des kleinen venezolanischen Python-Twitterclient namens Turpial verfolge ich ja seit Anbeginn. Im ersten Beitrag schrieb ich noch Fazit: “Entwicklung verfolgen und auf Übersetzung hoffen”, nunmehr ist Turpial internationalisiert und kann auch in der deutschen Sprache benutzt werden. Die derzeit stabile Version 1.3.4 kann immer noch auf http://code.google.com/p/turpial/downloads/list heruntergeladen werden. Inzwischen betriebt das kleine Projekt auch eine eigene Webpräsenz unter http://turpial.org.ve, die Seiten sind allerdings nur in Spanisch verfügbar. Im zweiten Test wartete der kleine Zwitscherbruder bereits mit einigen schicken Features auf, wie dem Stummschalten von nervigen Twitterfreunden. Damals schrieb ich, dass leider nur das Twitterprotokoll in den Client integriert ist, dass aber sicher andere Protokolle noch integriert werden.

Nun ist es soweit, mit der Version 1.4.7a1 verfügt der Client über die Möglichkeiten auch vie identi.va sich der Welt mitzuteilen oder eben zu lesen, was die Welt so mitzuteilen hat. Die entsprechende Software zu bekommen, war dieses Mal ein Abenteuer, denn weder auf den Google-Code noch auf den Projektseiten und dem zugehörigem Github fanden sich Pakete oder Sourcen zu dieser Version, überall wurde nur die stabile Version 1.3.4 angeboten. In Launchpad allerdings gibt es eine Entwicklerversion, so Ubuntunutzer können also einfach die entsprechende PPA hinzufügen
sudo add-apt-repository ppa:effie-jayx/turpial-devel
sudo apt-get update && sudo apt-get install turpial
Natürlich findet man auch entsprechende Quellen, so dass auch einer Installation auf openSUSE nichts mehr im Wege steht. Zusätzlich zum bereits beim letzten Mal benötigten Paket “python-pygame” muss man dieses Mal noch “python-babel” installieren. Das geht am schnellsten mit Zypper.
zypper install python-pygame
Dann ach kann man die Quellen entpacken und in das Verzeichnist wechseln und dort ruft man die Datei setup.py auf
python setup.py build
Danach kann man als root wieder das Skript mit der Option install aufrufen, bei meinem System führte das allerdings zu einem Fehler, das das Zielverzeichnis nicht existierte. Das Setupskript versucht nach /usr/local/lib/python2.6/ zu installieren, da gibt es zwei Möglichkeiten entweder das Verzeichnis anlegen oder das Setupskript an den entsprechenden Pfad anpassen. Ich habe mich für erste Variante entschieden (einfach aus Bequemlichkiet
) Nach dem Anlegen des Verzeichnisses habe ich also.
python setup.py install
aufgerufen und das Skript hat die entsprechenden Dateien in dieses Verzeichnis kopiert. Dannach kann man das Programm entweder mit ALT+F2 oder über ein Terminal aufrufen, ein Menüeintrag wird auf diese Weise natürlich nicht angelegt. Es begrüßt einen der schon aus früheren Versionen bekannte Loginscreen von Turpial. Dieses Mal gibt es allerdings ein Dropdownmenü, welches Twitter und Identi.ca zur Auswahl bietet.

Die Übersetzung von Turpial ist bis auf …
Sirko Kemter: Gnome 3.0 Expedition
@ 06:39 UTCmember
Mit openSUSE 11.3 wurde eine Previewversion von Gnome3 ausgeliefert und nachdem jetzt mein Desktop auf die Version umgezogen ist, war es an der Zeit das mal ausgiebig auszuprobieren. Das ging bisher nicht, da ich die Factoryversionen immer in virtuellen Maschinen habe laufen lassen und diese nicht über 3D-Grafikunterstützung verfügen. Da die 11.3 auch mit dem Nouveau-Grafiktreiber ausgeliefert wird und der mir so einige Problemchen bereitet, hiess es also erst einmal die proprietären NVidia-Treiber installieren, dass hätte ich aber ohnehin tun müssen.
Wenn man bisher von Gnome3 geredet hat, dann waren immer 3 wesentliche Komponenten im Gespräch Mutter, Gnome-Shell und Zeitgeist. Mutter wird der neue Window Manager und Metacity ersetzen, so jedenfalls der Plan. Die Gnome-Shell als Plugin für Mutter ist das, was der User am Ende als die optische Veränderung wahrnimmt. Genau das ist was installiert wird, wenn man die “Gnome-Vorschau” installiert.
zypper install gnome-shell oder apt-get install gnome-shell
Die Abhängigkeit zu mutter und libgjs wird automatisch aufgelöst. Damit hätten wir die wohl sichtbarste Komponente von Gnome3 installiert oder auch nicht. Denn es ist fraglich ob Gnome3 denn überhaupt die Gnome-Shell enthalten wird. Denn um zu funktionieren benötigt die Gnome-Shell die clutter-core Bibliothek und die ist auf Grund von offenen Copyrightfragen derzeit nicht in Gnome enthalten, sie gilt als externe Abhängigkeit bis die offenen Fragen geklärt sind. Siehe auch die Mail von Vincent Untz vom 2. Juni 2010.
Und so sieht das Ganze dann im Anschluss aus, hier mit geöffneter Übersichtsansicht (Overview-Modus).
Im oberen Bereich befindet sich das Panel mit einem Umschalter (Hot corner) für die Übersichtsansicht, schick und nützlich dabei ist, dass man nicht klicken muss sondern es reicht mit der Maus in diese Ecke zu fahren. Die Windowstaste bringt einen ebenfalls in diese Ansicht. Daneben wird die gerade aktive Applikation in Icon- und Schriftform angezeigt. So ganz erschliesst sich mir hier aber nicht der Sinn, die geöffnete Applikation sehe ich ja, die eventuell dahinterliegende blöderweise nicht. Jedenfalls gibt es weder Fensterliste noch -wähler, die es als Applets für das Gnome Panel bisher gab. Applets werden nach Vincent vollkommen verschwinden, da deren Funktionen von der Gnome-Shell übernommen werden. Siehe dazu das Interview mit Vicent von LWN auf der GUADEC. Um die entsprechend dahinterliegende Applikation zu erreichen muss man ALT+TAB drücken, dass war bisher mit STRG+ALT+TAB ähnlich. Auf die gleiche Art und Weise erreiche ich die virtuellen Desktops, die in der entsprechenden Ansicht durch eine schmale Linie dargestellt werden, siehe Abbildung 1.
Dann in der Mitte angeordnet findet man eine Uhr mit Kalender und auf der rechten Seite des Panel kommen dann die Systray-Icons und das Benutzermenü. Im Benutzermenü (Abbildung 2) findet man folgende Einstellungen: Benutzerinformationen - dort lassen sich Angaben über den Benutzer ändern, Seitenleiste - aktiviert bzw. deaktiviert die Seitenleiste (siehe Abbildung 3 ), Systemeinstellungen - öffnet das Kontrollzentrum, Bildschirm sperren, Benutzer wechseln, abmelden - Benutzer abmelden bzw. wechseln, Ausschalten - Rechner ausschalten, Neu starten, Bereitschaft, Ruhezustand …
ATI Catalyst 10.8 (fglrx 8.762) wurde soeben veröffentlicht. Ich habe diese Anleitung stark überarbeitet. Zudem habe ich ein Inhaltsverzeichnis zwecks schnellem Navigieren hinzugefügt und den Troubleshootingbereich besser strukturiert. Das Skript makerpm-ati-10.8.sh kann nun einen umfassenden Report in einer Datei namens ati-report.txt erstellen und sammelt wichtige Informationen vom System. Zudem kann es den Report bei Bedarf auf den NoPaste-Service sprunge.us hochladen und gibt ein Link aus. Den Link kann man hier im Kommentarbereich oder in einem beliebigen Forum posten und unterstützt so auch die helfende Hand.
[UPDATE 28.08.2010]
Ich habe das Skript makerpm-ati-10.8.sh aktualisiert. Diesmal kann das Skript nicht nur installieren und konfigurieren, sondern auch mit der Option -u oder –uninstall ATI Catalyst deinstallieren und sämtliche vorhandene ATI-Dateien und Verzeichnisse werden restlos entfernt. In Zukunft sollten solche Dateileichen nicht mehr im System rumfliegen.
Sollte man die neueste ATI-Version installiert haben und der ATI Catalyst Control Center unerklärlicherweise noch die Version vom Vorgänger anzeigt, so sollte man den ATI Catalyst mittels dem Skript im Runlevel 3 komplett entfernen lassen und anschließend den Computer neustarten:
./makerpm-ati-10.8.sh -u
Danach kann man wieder wie gewohnt ATI Catalyst vom Skript installieren lassen:
./makerpm-ati-10.8.sh -i
[/UPDATE 28.08.2010]
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hilfe, es funktioniert nicht!
- RPM mit dem Skript makerpm-ati-10.8.sh bauen (empfohlen)
- RPM manuell bauen (für Fortgeschrittene)
- Troubleshooting
- Nach dem Booten sieht man die Konsole (Problem mit der Konfiguration des X-Servers)
- Nach dem Booten hat man einen schwarzen Bildschirm (Problem mit dem Kernel-Mode-Setting)
- Arbeitsflächen-Effekte (Compositing) in KDE 4.4 bzw. 4.5 ist nicht aktiviert
- Arbeitsflächen-Effekte (Compositing) in KDE 4.5.0 lassen sich gar nicht mehr aktivieren
- In Firefox oder Thunderbird erscheinen schwarze Flächen
- Mein Treiber unterstützt meine Grafikkarte nicht. Was mache ich jetzt?
Einleitung
*** Wichtiger Hinweis zum ATI-Repo ***
Im ATI-Repo befindet sich noch der ältere ATI-Catalyst 10.6 (fglrx 8.741) Treiber. Daher empfehle ich den Treiber nicht unter openSUSE 11.3 zu installieren. Wenn man trotzdem diesen Treiber installiert, kann es unter Umständen passieren, dass das grafische Desktopsystem komplett ausfällt und nicht selten wird auch die Konsole völlig verzerrt, wobei man nur noch über den Failsafe-Modus wieder ins System kommt.
Diese Anleitung wie auch das Skript werden regelmäßig aktualisiert. Es lohnt sich daher öfter mal vorbeizuschauen oder im Feedreader zu speichern.
Es gibt 2 Wege den Bau des RPM-Packages durchzuführen.
- das RPM mit dem Skript makerpm-ati-10.8.sh bauen (empfohlen)
- das RPM manuell bauen (für Fortgeschrittene)
Der Vorteil zu Punkt 1: man muss sich nicht um die nötigen Packages für den Bau kümmern und man spart sich die Tipparbeit, die Zeit und die Nerven.
Die Anleitung funktioniert mit geringer Abweichung auch unter openSUSE 11.2 und openSUSE 11.1.
Alle genannten Schritte müssen in der Konsole im Root-Modus ausgeführt werden. Die Installation des RPM-Package “fglrx” kann im Runlevel 3 oder auch im Runlevel 5 durchgef …
Dienstag
24. August 2010
Sirko Kemter: Inkscape v 0.48 fertig
@ 11:46 UTCmember
Der Releasekandidate für die neueste Version des freien Vektorzeichenprogramm Inkscape war schon seit einigen tagen auf den Servern des Projektes verfügbar. Nun ist die Version 0.48 offiziell released. Die neue Version bringt viele Veränderungen unter anderem am Textwerkzeug, ausserdem gibt es ein “Airbrush”-Tool zum “sprühen” von Klonen und Objekten, ausserdem gibt es einen LaTeX-Export. Die vor kurzem von mir vorgestellte Extension JessyInk ist jetzt standardmäßig enthalten, hinzu kommt ausserdem ein Webslicer um Grafiken in HTML/CSS zu zerlegen und jede Menge neuer und vor allem interessanter Features. Optisch macht sich vor allem die Umlegen einer Werkezugleiste an den rechten Rand bemerkbar. Mehr dazu in den entsprechenden Releasenotes
Montag
23. August 2010
openSUSE-lernen.de: openSUSE Wochenschau Nr. 137 ist da
@ 18:57 UTC
Die 137. Ausgabe der openSUSE Wochenschau ist da. Wieder hat das Team interessante Neuigkeiten rund um openSUSE und Linux allgemein für euch zusammengetragen. Unter anderem in dieser Ausgabe: Kmymoney für KDE4 erhältlich Aus dem openSUSE Forum Tipps & Tricks Aus dem Web Also schaut mal rein und viel Spaß beim lesen. szu='http%3A%2F%2Fwww.opensuse-lernen.de%2F%3Fp%3D2858'; szt='openSUSE+Wochenschau+Nr.+137+ist+da';
Sebastian Siebert: openSUSE 11.3 – Yakuake eine ausfahrbare Konsole für KDE
@ 07:00 UTCmember
Das Besondere an dieser Konsole ist, dass diese per Tastendruck (F12) vom oberen Bildschirmrand aus- bzw. einfahren kann und so auch sofort zur Verfügung steht, im Gegensatz zu einem Start einer neuen Konsole. Yakuake ist sowohl für kleinere als auch für größere Aufgaben geeignet, um z.B. die Ausgaben der laufenden Tools oder Programme zu kontrollieren.
Screenshots:
Auf meinem Netbook habe ich die praktische Konsole bereits installiert und täglich im Einsatz, weil mich immer schon von den anderen Konsolen das offene Konsolenfenster und die Platzverschwendung in der Fensterleiste gestört haben. Zudem kann ich mehrere Konsolen als Tabs öffnen und zwischen ihnen per Tastenkombination (Umschalt + Pfeil rechts bzw. links) wechseln. Man kann auch die Konsole horizontal (STRG+Umschalt+T) und vertikal (STRG+Umschalt+L) splitten, was eher auf einem größeren Monitor besser geeignet ist. Die Höhe und die Breite sowie die Animationsgeschwindigkeit des Yakuake-Fensters kann man in den Einstellungen festlegen lassen.
Speicherverbrauch der verfügbaren Konsolen unter openSUSE 11.3:
Konsole: 9,5 MB
Yakuake: 7,6 MB
xterm: 3,0 MB
Terminal (Xfce): 2,9 MB
GNOME-Terminal: 2,9 MB
LXTerminal: 2,3 MB
Das Tool kann man sich über YaST mit dem Paketnamen yakuake installieren oder per zypper:
zypper in yakuake
Nach der Installation braucht man nur Yakuake über das K-Menü System -> Terminal -> Yakuake einmal zu starten. Sobald KDE bei einem Neustart fertig geladen wurde, wird die Konsole ebenfalls gestartet. Yakuake steht dann im Hintergrund zur Verfügung und kann jederzeit per F12 in den Vordergrund geholt werden.
Have a lot of fun!
Konsole für GNOME:
Das Pendant zu Yakuake für das GNOME-Desktop wäre Guake oder Tilda. Leider sind keine Pakete unter openSUSE wie auch im OBS (openSUSE Build Service) verfügbar, was mich doch etwas verwundert.
Dienstag
17. August 2010
Die 136. Ausgabe der openSUSE Wochenschau ist fertig. Wie gewohnt ist sie wieder gespickt mit interessanten Neuigkeiten, Tipps und Themen rund um openSUSE, den Teams, OpenSource und Linux allgemein. Unter anderem in dieser Ausgabe: das deutschsprachige openSUSE Forum ist nun online Das Leichtgewicht – Der LDXE-Desktop von openSUSE 11.3 Python 3 Object Orientierte Programmierung: Verwalten [...]
Sonntag
15. August 2010
openSUSE-lernen.de: Vorläufige Termine für openSUSE 11.4
@ 20:13 UTC
Nach openSUSE 11.3 ist vor openSUSE 11.4 . Kaum ist openSUSE 11.3 erschienen bauen die Entwickler schon an openSUSE 11.4. Die nächste openSUSE Version kommt wieder mit 7 Meilensteinen, 2 Release Candidaten und wird wahrscheinlich am 10. März 2011 veröffentlicht. Die vorläufigen Termine lauten: * 12.Aug.10 Milestone 1 * 02.Sep.10 Milestone 2 * 30.Sep.10 Milestone [...]
Freitag
13. August 2010
Diese(r) Artikel / Beschreibung wurde mit folgendem System erstellt bzw. getestet. openSUSE 11.3 (i586) | Kernel 2.6.34.12 | KDE 4.4.4 release 2 openSUSE 11.3 bringt KDE SC 4.4.4 mit welches wiederum eine verbesserte Netbook Unterstützung mitbringen soll. Die KDE Plasma Netbook Shell ist eine speziell angepasste Benutzeroberfläche für Netbooks. Diese KDE Version ist speziell für [...]
Sebastian Siebert: openSUSE 11.3 – KDE SC 4.5.0
@ 19:31 UTCmember
KDE SC 4.5.0 verspricht mehr Performance und mehr Stabilität. Zudem wurde ein neuer High-Speed Cache implementiert und die WebKit-Unterstützung wurde für einige KDE-Komponenten integriert. Das Phonon-Multimedia-Library kann jetzt optional PulseAudio verwenden. Der Infobereich wurde kräftig überarbeitet. Plasma wie auch die KDE-Anwendungen wurden an die geringe Auflösung des Netbooks durchgehend angepasst. Der Fenstermanager KWin kann jetzt auch die offenen Fenster kacheln, was die Übersichtlichkeit weiter erhöhen kann.
Persönliche Erfahrung mit KDE 4.5.0:
Ich habe KDE 4.5.0 zuerst auf meinem Netbook installiert. Zuallererst muss ich sagen, dass KDE erheblich an Performance zugelegt hat.
Vorallem der Infobereich stört jetzt nicht mehr so z.B. während einer Kopieraktion mit Dolphin von größeren Dateien oder mehreren Dateien. Im Infobereich kann man die Benachrichtigungen filtern lassen und was wirklich ein Plus-Punkt ist, dass die Benachrichtigungen nicht mehr einfach so verschwinden, sondern auch zu einem späteren Zeitpunkt einsehbar sind.
Im Systemabschnitt der Kontrollleiste haben die Apps neue Icons und lenken so nicht mehr ab.
Wenn man die Systemeinstellungen von KDE startet, dann sieht man deutlich das hier aufgeräumt wurde.
Auf dem Desktop-PC habe ich auch KDE 4.5.0 installiert. Hierzu muss ich ergänzen, dass das Compositing von KDE problemlos mit dem aktuellen ATI Catalyst 10.7 Treiber funktioniert. Ich konnte auch die Einstellung “Funktionsprüfungen deaktivieren” in Arbeitsflächen-Effekte wieder ausschalten.
Mein Fazit: Ich bleibe definitiv bei KDE 4.5.0, denn KDE 4.4.4 war in vielen Bereichen leider wirklich etwas langsam. Vorallem hatte mich der unhandliche Infobereich von KDE 4.4.4 immer schon gestört und kleine Denkpausen waren auf meinem Netbook keine Seltenheit
, was unter KDE 4.5.0 nicht mehr passiert.
Screenshots:
- http://www.kde.org/announcements/4.5/plasma.php
- http://www.kde.org/announcements/4.5/applications.php
Installation:
- YaST2 starten.
- Im Menü Konfiguration -> Repositories aufrufen.
- Auf Hinzufügen klicken.
- “URL angeben” wählen und auf Weiter klicken.
- Repository-Name eingeben: KDE 4.5.x
- URL des KDE-Repo für openSUSE 11.3 eingeben: http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Distro:/Factory/openSUSE_11.3/
- Auf Weiter klicken.
- Das erstellte Repository “KDE 4.5.x” auswählen und die Priorität auf z.B. 50 ändern.
- Auf Okay klicken, um die Verwaltung der Software-Repository zu schließen. Ggfs. den GPG-Schlüssel vom Repo importieren.
- In YaST2 dann auf Anzeigen -> Installationsquellen bzw. auf den offenen Tab Installationsquellen klicken.
- Auf der linken Seite das “KDE 4.5.x”-Repo auswählen.
- Im blauen Textfeld auf Switch system packages klicken.
- Abschließend auf Akzeptieren klicken. Sollte ein Dialogfenster bezüglich des NetworkManager auftauchen, so handelt es sich um ein veraltetes Package (Sprachdatei) und kann gelöscht werden. Das Pendant zum gelöschten Package wird dennoch installiert.
- Rechner neustarten und KDE 4.5.0 genießen.
In diesem Sinne: Have a lot of fun…
Dienstag
10. August 2010
openSUSE-lernen.de: openSUSE Wochenschau Nr. 135 ist da
@ 21:14 UTC
Die neue Wochenschau ist da. Nr. 135. Wie immer mit interessanten Themen rund um openSUSE und Linux. Die Highlights diese Woche sind unter anderem: das neue deutschsprachige openSUSE Wiki ist verfügbar das deutschsprachige openSUSE Forum kommt Tipps und Tricks für Desktopanwender und Systemadministratoren Neue/Aktualisierte Anwendungen und noch einiges mehr. Schaut rein und viel Spaß beim [...]
Sirko Kemter: KDE 4.5 released
@ 13:34 UTCmember
Mit einer kleinen Verspätung von rund einer Woche ist es nun soweit, KDE steht in der Version 4.5 zum Download zur Verfügung. Neben einer Menge Bugfixes gibt es auch einige kleinere Änderungen, so kann man beispielsweise als HTML-Engine Webkit anstatt KHTML benutzen (die Umstellung ist aber schwer zu finden, finde ich). KHTML bleibt aber weiterhin der Default. Das Kontrollzentrum von KDE wurde überarbeitet und auch der Systemabschnitt kommt mit einem einheitlicheren Look&Feel daher. Wesentliche Änderungen gibt es zum Beispiel nur bei Marble, der jetzt über einen Routenplaner verfügt und nunmehr über ein Offlinefeature verfügt, mit dem man für Reisen benötigte Karten herunterladen kann. Viel mehr gibt es wirklich nicht zur neuen Version von KDE zu sagen. Mehr natürlich im entsprechendem Announcement.
Samstag
07. August 2010
Sirko Kemter: JessyInk - Präsentationen mit Inkscape
@ 03:36 UTCmember
Hin und wieder komme ich natürlich nicht umher eine Präsentation zu Erstellen, und sicher da gibt es genügend Werkzeuge für Linux. Da wäre zum einen OpenOffice mit seinem Impress (oder das doch nichts so aufgeblähte KOffice) oder Werkzeuge, wie LaTeX-Beamer. Letzter hat allerdings eine hohe Lernkurve und bei OpenOffice suche ich jedesmal, wie ich eigene Hintergründe einfügen kann oder eigene Aufzählungszeichen oder ähnliches. In letzter Zeit hab ich angefangen meine Präsentationen schnell als Grafiken in Inkscape zu erstellen und dann einfach als Bilder in OOo Impress zu laden und dann nur noch, die Übergänge zu nutzen un die Schriften. Nicht im Sinne des Erfinders.
Gestern hatte ich eine kleine Unterhaltung mit Pavol, über die A-Z Contribution Präsentation. Pavol hat diese mit Prezi erstellt und das ist Flash, da sind wir uns einig nicht das tollste, fürs Web. Nebenbei sagte er mir, da gäbe es JessyInk für Inkscape aber das sei schwer handhabbar. Ich war natürlich gleich hellhörig und hab mir das einmal angeschaut und ich finde JessyInk ist gar nicht schwer handhabbar.
JessyInk ist eine Extension für Inkscape, mit der man Präsentationen erstellen kann. Das von Inkscape erstellte SVG wird dafür mit JavaScript erweitert und beides kann ein Browser ja verstehen. Die Bildschirmpräsentationen sind nachher also in jedem Browser darstellbar. Grenzen setzt hier nur die Darstellungsgenauigkeit des jeweiligen Browsers, was SVG betrifft.
JessyInk ist schnell installiert, entweder ihr ladet das entsprechende Zipfile von den Projektseiten herunter und entpackt es nach /home/nutzer/.inkscape/extension/ oder /usr/share/inkscape/extensions/
Ubuntu-Nutzer können die entsprechende ppa des JessyInk-Team hinzufügen.
sudo vi /etc/apt/sources.list
dann die folgenden Zeilen anfügen
deb http://ppa.launchpad.net/jessyink-team/ppa/ubuntu lucid main
deb-src http://ppa.launchpad.net/jessyink-team/ppa/ubuntu lucid mainsudo apt-get update
sudo apt-get install jessyink
openSUSE-User finden ein entsprechendes RPM-Paket im openSUSE Buildservice, natürlich mit dem entsprechendem OneClick-Install.
Nach der Installation ist JessyInk als Erweiterung im Menüpunkt Effekte von Inkscape erreichbar und man kann auch schon loslegen, wie einfach es ist mit JessyInk Präsentationen zu erstellen, zeigt mein nächster Screencast.
Donnerstag
05. August 2010
Sirko Kemter: Distributionen im Eigenbau
@ 03:10 UTCmember
Vor einigen Tagen, gab es Meldungen dass man mittels des “Debian Live Studio“, seine eigene Debianversion zusammenbauen kann. Ich hab mir den Dienst einmal angeschaut.
Als erstes muss man sich einen kostenlosen Account zulegen, was schnell erledigt ist. Nach dem Login landet man in seinem Homeverzeichnis, welche die Konfigurationen für die eigenen Distributionen enthält. Klar beim ersten Login ist da noch keine und man kann eine erste Anlegen. Dafür sind genau 6 Schritte notwendig, man gibt Image type, Select distribution, Media type, Architecture, Debian Installer und Locale an, dass ist alles. Unter Image type verstehen sich Templates wie Standard Debian GNU/Linux image, GNOME desktop environment, KDE desktop environment, Xfce desktop environment, LXDE desktop environment und Debian GNU/Linux rescue image. Wobei unter Standard Debian GNU/Linux image eine normale Debianinstallation ohne grafische Oberfläche zu verstehen ist. Als Distribution lassen sich derzeit Lenny, Squeeze und Sid auswählen und für den Media Typ kann man zwischen CD/DVD ISO Images und USB/HDD Images wählen. Beim Schritt Debian Installer kann man wählen, ob man keinen den Live Installer oder den Debian Standard Installer integrieren möchte. Als letztes kann man noch die Locale und Keyboard Variable setzen und als allerletztes kann man der Konfiguration zum speichern einen Namen geben,dann kann das Image auch schon gebildet werden.

Wer Live ISO images bauen möchte, der kann das bereits seit einigen Monaten existierende Live-Helper Frontend benutzen.
Als Fazit muss ich da aber sagen, da ist aber noch eine Menge Arbeit zu tun, im Vergleich zu SUSE Studio ist das eine müde Sache. SUSE Stuio benutze ich seit etwas über einem Jahr. Ja, die Applikation hat erst vor einigen Tagen ihren ersten Geburtstag gefeiert, aber damit ist der Tag gemeint, seit dem der Dienst für die Allgemeinheit nutzbar ist. Vorher war der Dienst nur mit einer Einladung benutzbar.
Auch bei SUSE Studio landet man als erstes in seinem Home-Verzeichnis, das auch die bereits gebildeten Distributionen enthält. Und hier gibt es bereits den ersten Unterschied zu “Debian Live Studio” bei SUSE Studio hat man die Möglichkeit seine bereits gebauten Distributionen zu behalten, dass heißt die Distribution muss nicht neu gebaut werden und man kann es sofrt herunterladen. Allerdings steht nur begrenzter Speicherplatz zur Verfügung, bei mir sind das derzeit 15GB. Seit einigen Tagen gibt es auch wieder die Gallery mit der man sofern sie dafür freigegeben sind, die Appliances von Anderen betrachten und dann natürlich auch klonen oder herunterladen kann.
Bei SUSE Studio beginnt man auch mit der Wahl eines Templates hier kann man zwischen einem JeOS, einem textbasiertem Serversystem, einem Minimal X, einem Desktopsystem mit entweder Gnome oder KDE wählen und das derzeit für openSUSE 11.3 (ja seit gestern) openSUSE 11.2, SUSE Linux Enterprise 11 SP1 und SUSE Linux Enterprise 10. Gleichzeitig kann man die Architektur auswählen und der Appliance einen Namen geben. Nach dem Bestätigen mit “Create Appliance” landet man …
Mittwoch
04. August 2010
Marcus Moeller: Wired Dreams auf dem FrOSCamp
@ 18:51 UTC
Das FrOSCamp und die FUDCon rücken immer näher. Auf der Musikplattform Restorm hatten wir bereits vor einiger Zeit einen Wettbewerb für die im Rahmen der Veranstaltung stattfindenden Wired Dreams Party ausgeschrieben.
Die Bedingung war das mindestens drei Stücke der Band unter einer freien Lizenz (wie Creative Commons by) stehen müssen. Wir haben uns sehr über die zahlreichen Bewerber gefreut und konnten eine Band als Finalist auswählen: The Illeist Collective.
Aufgrund des grossen Interesses am FrOSCamp haben wir ausserdem die Deadline für die Calls bis zum 14.08.2010 verlängert und können eine begrenzte Anzahl von kostenlosen Übernachtungsplätzen in einem Zivilschutzbunker unterhalb der ETH anbieten.
Möchtest du einen interessanten Vortrag halten, ein Hackfest veranstalten, einen Stand für dein Projekt betreuen oder einen Workshop geben, zögere nicht dich anzumelden. Bist du kreativ/kunstschaffend und stellst deine Werke unter eine offene Lizenz, bist du herzlich dazu eingeladen, diese auf dem Event auszustellen.
Sirko Kemter: Inkscape Screencast-Tutorial “Es werde Licht”
@ 14:09 UTCmember
Vor nicht all zu langer Zeit hat mich jemand gefragt, wie ich die Lichtreflexe auf einigen meiner Zeichnungen mache. Dabei sind die eigentlich total einfach zu machen. Hier also jetzt das entsprechende Tutorial dazu.
1. Zeichnet mit dem Werkzeug “Sterne und Polygone erstellen” (*) einfach einen Stern, meiner hier hat eine Größe vonn 66×66px. Über die Feineinstellugnen des Objekts gebt ihr dem Stern einfach eine Anzahl von 4 Ecken.
Dann wählt ihr das Werkzeug “Bearbeiten der Knoten und Anfasser” (F2) und schiebt den innren Anfasser des Sterns einfah nach innen, bis der Stern so aussieht wie auf Abbildung 1.
2. Dann geht ihr in die “Objektfarbeinstellungen” und gebt dem Stern einfach eine “Unschärfe”, in meinem Fall hier mit dem Faktor 4
3. Zeichnet einen Kreis, meiner hier hat eine Größe von 22×22px und auch dem gebt ihr über die “Objekteinstellungen” einfach eine Unschärfe, bei mir hier mit dem Faktor 35.
4. Nun einfach noch den Kreis auf den Stern legen und die “Abstände ausrichten”

Kleiner Tipp, legt den Kreis bereits bevor ihr die Unschärfe einstellt auf den Stern, so könnt ihr das Resultat bereits vorher sehen. Das Ganze kann man auch mit mehr Strahlen des Sterns machen oder in dem man einen großen und einen kleinen vierstrahligen Stern zeichnet machen, wie man auf der zweiten Abbildung erkennen kann.

Das wars eigentlich schon, mehr ist das gar nicht.
Sebastian Siebert: PokerTH 0.8 Beta 1 für openSUSE verfügbar
@ 04:45 UTCmember
Das Poker-Spiel PokerTH (Texas Hold’em-Variante) wurde die erste Beta der 0.8-Version veröffentlicht. Als Package-Maintainer habe ich PokerTH im OBS (openSUSE Build Service) für openSUSE 11.1, 11.2 und 11.3 bauen lassen.
Über das Spiel:
- Im Single-Modus können bis zu 9 Computergegner am Tisch teilnehmen.
- Im Netzwerk-Modus wie auch Internet-Modus können bis zu 10 Spieler teilnehmen.
- Weitere Spieltisch-Styles können heruntergeladen werden.
- Das Spiel wurde in C++/Qt4 geschrieben.
Neu in dieser Version:
- Online-Ranking
Screenshots von PokerTH 0.8 Beta:
Webseite zum Spiel (englisch): http://www.pokerth.net/
Changelog (englisch): http://www.pokerth.net/changelog.html
Online-Ranking-Seite (englisch): http://pokerth.biz/
Installation
Das Spiel kann bequem unter openSUSE per 1-Klick-Installation installiert werden. Einfach auf den Link der genutzten openSUSE-Version klicken und das “YaST Meta Package” direkt öffnen:
- PokerTH für openSUSE 11.1 (32/64-bit)
- PokerTH für openSUSE 11.2 (32/64-bit)
- PokerTH für openSUSE 11.3 (32/64-bit)
Wer die Beta von PokerTH manuell installieren möchte, dem stelle ich folgenden Repos zum Einbinden in YaST zur Verfügung:
- openSUSE 11.1:
http://download.opensuse.org/repositories/home:/Freespacer:/pokerth/openSUSE_11.1/ - openSUSE 11.2:
http://download.opensuse.org/repositories/home:/Freespacer:/pokerth/openSUSE_11.2/ - openSUSE 11.3:
http://download.opensuse.org/repositories/home:/Freespacer:/pokerth/openSUSE_11.3/
Sobald das Spiel den Beta-Status verlassen hat, werde ich es offiziell im Games-Repo updaten:
http://download.opensuse.org/repositories/games/
Viel Spaß beim Spielen.
Kommentare sind wie immer erwünscht.
Freitag
30. Juli 2010
Sirko Kemter: Desktop Summit 2011
@ 16:14 UTCmember
Die beiden großen Desktopumgebungen haben ja im vergangenem Jahr ihre Großveranstaltung gemeinsam durchgeführt. Vom 3.-11. Juli 2009 trafen sich also die Entwickler von Gnome und KDE auf Gran Canaria zum Desktop Summit. Dieses Jahr haben beide Projekte ihre Veranstaltungen wieder getrennt durchgeführt, KDE seine aKademy in Tampere in Finnland und Gnomes Guadec in Den Haag läuft ja gerade.
Beide Projekte waren sich allerdings darüber einig, im nächstem Jahr wieder gemeinsam eine Veranstaltung durch zu führen. Bisher stand allerdings noch nicht fest, wo die Veranstaltung stattfinden wird. Klar war nur, dass es auf Grund der Reisekosten ein Ort in Europa sein wird.
Nun steht mit Berlin der Ort und auch der ungefähre Zeitpunkt fest, der nächste Desktop Summit wird im August 2011 sein.
Mittwoch
28. Juli 2010
Sirko Kemter: openSUSEs neuer Community-Manager
@ 13:44 UTCmember
Im Februar hat Joe “Zonker” Brockmeier den Posten als Novells Communitymanager für das openSUSE Projekt aufgegeben. Lange Zeit war dieser Job unter den offenen Stellen bei Novell zu finden. Aber jetzt ist dieser Posten wieder besetzt und zwar mit Jos Poortvliet, der zumindest in der KDE Community kein unbekannter sein dürfte.
Jos in seinem ersten Statement “The opportunity to become part of the international openSUSE community is very exciting. There are a great number of interesting developments going on in the free software world, and openSUSE plays a major role in many of them. I look forward to working with the community on these, helping it grow, finding new directions and ways of developing, and delivering its innovative technologies to users and developers around the world.”
Ich finde, Jos ist eine hervoragende Wahl und das nicht nur weil ich ihn kenne und gut mit ihm zurechtkomme, sondern weil er wirklich schon Erfahrungen innerhalb eine FLOSS-Community gesammelt hat und weiß wie man etwas bewegen kann.
Sirko Kemter: Isadoras KDE-Version erschienen
@ 05:30 UTCmember
Linux Mint 9 Codename Isadora ist nun 2 Monate nach der Gnome-Version in der KDE-Variante erschienen. Die Variante basiert auf Kubuntu 10.04 Lucid Lynx und bringt Kernel Linux 2.6.32, Xorg 7.5 und KDE SC 4.4.4 mit. Major Features der Version sind der KDE Network Manager und der überarbeitete Software Manager. Der Software Manager ist komplett überarbeitet und soll effizienter, wie sein Vorgänger arbeiten. Ausserdem verfügt er jetzt über 30.000 Pakete im Gegensatz zu seinem Vorgänger, wo nur 300 verfügbar waren. Ausserdem ist es möglich Reviews von anderen Nutzern zu lesen und selbst Reviews zu Software zu schreiben, dafür enthält der Software Manager in Webkit umgesetzte GUI, die von Ubuntus Software Center inspiriert wurde. Ich fand das an der Stelle nicht ganz so toll, die (Über)Schriften im Software Manager haben sich bei meiner kleinen Bildschirmauflösung überschnitten und waren dadurch unleserlich und das obwohl da ja eingentlich CSS schon Möglichkeiten bietet, an Bildschirme mit 800×600px Auflösung denkt wohl heute in der Zeit der Netbooks keiner mehr

Überarbeitet wurde auch das Backup-Tool der Distribution. Yakuake, dansguardian, htdig, Miro, Bleachbit und Acetoneiso werden jetzt per default installiert Mint4Win, der Wubi-ähnliche Installer für Windows ist wieder in der Distribution enthalten. Ausserdem wurde der Ubuntu “Startup Disk Creator” an das Linux Min-Design angepasst und wird per default installiert. Mehr natürlich in den Release Notes.


















